#MARK=1#

Sechster Streich.



In der schnen Osterzeit,

Wenn die frommen Bckersleut,

Viele se Zuckersachen,

Backen und zurechtemachen,

Wnschen Max und Moritz auch,

Sich so etwas zum Gebrauch.

#MARK=66#

Doch der Bcker, mit Bedacht,

Hat das Backhaus zugemacht.



#MARK=67#

Also, will hier einer stehlen,

Mu er durch den Schlot sich qulen.

#MARK=68#

Ratsch! da kommen die zwei Knaben,

Durch den Schornstein, schwarz wie Raben.

#MARK=69#

Puff. sie fallen in die Kist,

Wo das Mehl darinnen ist!

#MARK=70#

Da! nun sind sie alle beide,

Rundherum so wei wie Kreide.

#MARK=71#

Aber schon mit viel Vergngen

Sehen sie die Brezeln liegen.

#MARK=72#

Knacks! da bricht der Stuhl entzwei.

#MARK=73#

Schwapp! da liegen sie im Brei.

#MARK=74#

Ganz von Kuchenteig umhllt,

Stehn sie da als Jammerbild.

#MARK=75#

Gleich erscheint der Meister Bcker

Und bemerkt die Zuckerlecker.

#MARK=76#

Eins zwei drei, eh manns gedacht,

Sind zwei Brote draus gemacht!

#MARK=77#

In dem Ofen glht es noch,

Ruff! damit ins Ofenloch!

#MARK=78#

Ruff! man zieht sie aus der Glut;

Denn nun sind sie braun und gut!

#MARK=79#

Jeder denkt, die sind perd!

Aber nein, noch leben sie.

#MARK=80#

Knusper, knasper! wie zwei Muse

Fressen sie durch das Gehuse;

#MARK=81#

Und der Meister Bcker schrie,

"Ach herrje, da laufen sie!"



#pau=2000#

Dieses war der sechste Streich,

Doch der letzte folgt sogleich

#pau=2000#

#MARK=7000#